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Come As You Are - Roadtrip ins Leben

Spielfilm, Komödie • 06.03.2026 • 01:55 - 03:35
Ausbruch aus dem Alltag: Hayden Szeto als Matt, Netta Walker als Claire
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Verbindet den gemeinsamen Wunsch nach Sex, v.li.: Ravi Patel als Mo, Grant Rosenmeyer als Scotty, Hayden Szeto als Matt
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Spontaner Roadtrip ins Bordell, v.li.: Ravi Patel als Mo, Hayden Szeto als Matt, Grant Rosenmeyer als Scotty, Gabourey Sidibe als Sam
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v.l. Mo (Ravi Patel), Matt (Hayden Szeto), Scotty (Grant Rosenmeyer) und Sam (Gabourey Sidibe)
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Originaltitel
Come As You Are
Produktionsland
USA
Produktionsdatum
2019
Altersfreigabe
12+
Spielfilm, Komödie
Scotty (Grant Rosenmeyer) leidet an einer angeborenen Gelenksteife, die ihn vollständig auf seinen Rollstuhl und die Hilfe anderer Menschen angewiesen macht - lediglich seinen Kopf kann er bewegen. Besonders die fehlende Nähe zu Frauen und die unerfüllten zwischenmenschlichen Bedürfnisse belasten ihn zunehmend. Als er vom "Château Paradis" hört, einem Bordell in Kanada, das speziell auf Menschen mit Behinderung ausgerichtet ist, fasst er einen kühnen Plan: Gemeinsam mit seinem sehbehinderten Freund Mo (Ravi Patel) und dem frisch kennengelernten Matt (Hayden Szeto), der ebenfalls im Rollstuhl sitzt, will er sich auf einen Roadtrip dorthin begeben, um endlich seine Jungfräulichkeit zu verlieren. Doch das Vorhaben gestaltet sich schwieriger als gedacht: Überfürsorgliche Eltern, skeptische Pflegekräfte und logistische Hürden stellen sich dem Trio immer wieder in den Weg. Auch die Fahrerin Sam (Gabourey Sidibe), die sie auf ihrer Reise begleitet, beginnt bald, unbequeme Fragen zu stellen. Was als waghalsige Flucht beginnt, entwickelt sich zu einer bewegenden Reise voller Überraschungen, Humor und echter Freundschaft. Die Geschichte basiert lose auf dem Leben des Amerikaners Asta Philpot, der sich für die sexuellen Rechte von Menschen mit Behinderung einsetzte und Reisen zu spezialisierten Bordellen organisierte. Bereits die BBC widmete ihm eine Dokumentation, und die belgische Vorlage "Hasta la Vista" griff seine Geschichte ebenfalls auf. Das US-Remake von Regisseur Richard Wong greift in "Come As You Are" nicht nur das lange tabuisierte Thema der Sexualität von Menschen mit Behinderung auf, sondern erzählt von Akzeptanz, Bedürfnissen und der Suche nach Identität.